07 Jun

Geben Sie Google & Co eine Chance

Kennen Sie folgenden Witz: Ein Mann (oder eine Frau) betet „Bitte lieber Gott, lass‘ mich mal 6 Richtige im Lotto haben und eine Million gewinnen“. Da ertönt eine Stimme aus dem Himmel: „Dann gib‘ mir doch auch mal eine Chance hierzu und fülle einen Lottoschein aus.“

 

Ähnlich verhält es sich häufig bezogen auf das Gefunden -werden im Netz. Viele Trainer und Berater geben Google & Co und somit ihren potenziellen Kunden schlicht keine Chance, ihre Webseite (und somit sie) zu finden. So ein Trainer und Berater, der uns kontaktierte, und uns um eine Unterstützung im Marketingbereich bat. Warum? Er erhält zwar regelmäßig Folgeaufträge von seinen Stammkunden, doch keinerlei Anfragen von potenziellen Neukunden – obwohl er seit über einem Jahr „eine neue, von Profis gestaltete und konzipierte Webseite“ hat.

 

Berater-Webseiten müssen gefunden werden

Bevor wir uns zu einer Beratung trafen, besuchte ich die Webseite des Beraters. Und ich muss sagen: Sie ist grafisch wirklich sehr ansprechend; auch die Kernbotschaften des Beraters sind auf den Punkt formuliert. Also eigentlich eine 1A-Webseite. Schmunzeln musste ich jedoch über die ersten Sätze auf der Webseite. Sie lauten: „Herzlich willkommen! Es freut mich, dass Sie den Weg auf meine Webseite gefunden haben.“

 

Dieser Satz steht zu Recht auf der Startseite der Webseite. Denn der Berater muss sich wirklich über jede Person freuen, die sich auf seine Webseite verirrt. Auch ich hätte den Weg dorthin nicht gefunden, hätte der Berater mir nicht seine Webadresse genannt. Denn die Webseite des Beraters ist aus Sicht der Suchmaschinen schlecht „programmiert“ (wie die meisten von Grafikdesignern gestalteten Webseiten). So enthält zum Beispiel der (für normale Besucher nicht sichtbare) Quelltext der Webseite – sieht man von solchen Begriffen wie „Home“, „Profil“ und „Kontakt“ ab – keinerlei Infos. Zudem sind viele wichtige Informationen auf der Webseite in von Suchmaschinen nicht auslesbaren Bildern versteckt. Woher sollen Google & Co dann wissen, dass der Berater ein „Vertriebsberater“ und „CRM-Experte“ ist; des Weiteren dass er auf den „B2B-Vertrieb“ spezialisiert ist? Wenn man Google dies nicht „sagt“, kann Google dies auch nicht wissen. Also zeigt Google die Webseite auch nicht an, wenn Personen oder Organisationen nach entsprechenden Leistungen suchen. So einfach ist das.

 

Ohne SEO bleibt Ihre Berater-Webseite stumpf

Entsprechend kurz und knackig war unsere Beratung des Beraters. Sie lässt sich verkürzt mit folgenden Worten zusammenfassen: „Geben Sie Google & Co eine Chance, Ihre Webseite zu finden – unter anderem, indem Sie in die Quelltexte Ihrer Seiten die nötigen Infos bzw. relevanten Suchbegriffe einfügen und…. Dann wird die Webseite auch häufiger gefunden und angeklickt. Und wenn dann die Besucher aufgrund des Inhalts und der Aufmachung der Webseite  das Gefühl haben ‚Dieser Berater könnte der passende Unterstützer für mich sein‘, dann werden Sie auch kontaktiert.“

 

Die zentrale Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch: Der potenzielle Kunde muss die Webseite im Netz zunächst mal finden.

 

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