14 Okt

Die richtigen Prioritäten setzen

Was ist das schlechteste bzw. wirkungsloseste Prospekt? Das Prospekt, das in der Schublade verstaubt. Was ist der wirkungsloseste Werbebrief? Der Werbebrief, der nie versandt wird. Was ist die wirkungsloseste Webseite? Die Webseite, die bei Suchabfragen mit Google & Co nicht gefunden wird.

 

Obige Aufzählung ließe sich nahezu unendlich fortsetzen. Trotzdem registriere ich insbesondere bei Trainern, Beratern und Coaches, die wenig marketing- und vertriebsaffin sind, immer wieder: Sie kommen – salopp formuliert – schlichtweg „nicht in die Gänge“.

 

Nahezu endlos fummeln sie an irgendwelchen Prospekten herum auf der Suche nach dem optimalen Text und Design, statt zum Beispiel den Flyer endlich mal zu drucken und zu versenden. Nahezu endlos feilen sie an ihren Werbebriefen – mit der Konsequenz, dass die Werbeschreiben ihr Büro entweder nie oder zu spät verlassen. Nahezu endlos feilen sie an irgendwelchen Artikelmanuskripten, damit ja die Genialität und Einzigartigkeit ihres Denkens spürbar wird, statt das Manuskript endlich mal den Print-und Online-Medien zum Veröffentlichen anzubieten. Und unentwegt fummeln sie an den Texten und dem Design ihrer Webseiten herum, statt durch eine entsprechende Suchmaschinen-Optimierung endlich mal dafür zu sorgen, dass diese bei Suchabfragen mit Google & Co gefunden wird.

 

Nicht die Tools, sondern das Marketingsystem optimieren

Besagte Berater setzen bei ihrem Marketing die falschen Prioritäten. Das heißt, statt sicherzustellen, dass alle zwei, drei Monate ein Werbebrief ihr Büro verlässt, versuchen sie, den einen perfekten Werbebrief zu formulieren, auf den alle Empfänger begeistert reagieren. Statt dafür zu sorgen, dass regelmäßig in irgendeiner Zeitung ein Artikel von ihnen erscheint, den sie zum Beispiel ihren Zielkunden per Mail schicken könnten, versuchen sie ein Art gedrucktes Testament für alle Ewigkeit zu verfassen. Statt …..

 

Besagte Berater begehen den Fehler: Statt ihr Marketing- beziehungsweise ihr Marktbearbeitungssystem zu optimieren versuchen sie die einzelnen Marketinginstrumente zu optimieren, und übersehen dabei, dass diese nur Tools im Marketingprozess sind.

 

Auch beim Marketing das Pareto-Prinzip beachten

Besagte Berater vergessen bei ihren Marketingaktivitäten aber auch ein Prinzip, das sie in ihren Seminaren und Beratungen regelmäßig ihren Klienten vermitteln: das Pareto-Prinzip. Was dieses besagt, brauche ich hier nicht zu schreiben. Das wissen Sie als Berater, Trainer oder Coach selbst.

Wünschen Sie mehr Infos über die Autoren dieses Blog-Beitrags und die Leistungen der PRofilBerater, dann klicken Sie hier. Möchten Sie künftig über neue Blog-Beiträge informiert werden? Wenn ja, dann senden Sie uns bitte eine Mail.