21 Okt

Lohnt sich SEO für Vortragsredner und Keynote-Speaker?

Als SEO-Berater & -Unterstützer sind wir selbstverständlich viel im Netz unterwegs. Zudem googeln wir nicht selten gewisse Wortkombinationen, um zu checken: Trägt unsere Arbeit Früchte?

 

So gab ich zum Beispiel gestern Morgen die Wortkombination „Vortragsredner Leadership“ bei Google als Suchbegriff ein und stellte fest: Ups, von den ersten 6 Positionen im angezeigten Google-Ranking sind ja fünf von unseren Kunden belegt.

 

Wow, unsere Kunden sind u.a. als „Vortragsredner Leadership“ top

Danach gab ich die Wortkombi „Vortrag Leadership“ in die Google-Suchmaske ein und stellte fest: Hier sieht das Ergebnis leider nicht ganz so gut aus. Aber immerhin stehen unsere Kunden drei Mal auf Seite 1. Und wenn man nur den Begriff „Vortragsredner“ bei Google eingibt? Dann findet man immerhin drei Kunden in der Trefferliste auf Seite 1 – außerdem findet man dort unsere eigene Webseite, also die der PRofilBerater.

 

Unsere SEO-Arbeiten können „so schlecht“ nicht sein

Barbara Liebermeister: Vortragsredner u.a.  Führung & Leadership

Als ich dies meinem „Chef“ im Nebenzimmer mitteilte, sagte er lakonisch: „Dann kann unsere Arbeit im SEO-Bereich ja nicht so schlecht sein. Ansonsten würden ja die Webseiten der großen Redner-Agenturen und nicht die unserer Kunden ganz vorne stehen. Denn diese Agenturen müssen ihre Webseiten ja nur auf solche Begriffe wie ‚Vortragsredner‘, ‚Vortrag‘ und ‚Keynote-Speaker‘ optimieren, während wir die Webseiten unserer Kunden in der Regel auf ein sehr breites Begriffsfeld und auch auf solche Begriffe wie Berater, Trainer, Coach bzw. Beratung, Training, Coaching optimieren müssen.“ Ich interpretierte diese Antwort meines „Chefs“ auch als ein Lob für meine Arbeit.

 

Lohnt sich das SEO-Invest für unsere Kunden?

Trotzdem bleibt die Frage, ob bzw. inwieweit sich das damit verbundene Invest auch für unsere Kunden, die in der Regel nicht nur, aber auch als Vortragsredner im Markt aktiv sind, lohnt? Vermutlich ja, ansonsten hätten sie uns schon längst den Laufpass gegeben!

 

Vortragsredner werden „anlassbezogen“ gebucht

Joachim Simon:: Vortragsredner u.a. (Self-)Leadership & Selbstverantwortung

Dass dies nicht so ist, hat auch folgenden Grund: Vortragsredner werden von Unternehmen in der Regel nur anlassbezogen gebucht – zum Beispiel für eine Management-Tagung, für eine Kundenveranstaltung, für ein Vertriebs-Kick-off; und zwar für ein Thema,

  • das ihrer Organisation gerade unter den Nägeln brennt oder
  • das ihnen für die geladenen Gäste als attraktiv erscheint.

Und selbst, wenn der Vortrag des Vortragsredners absolute Spitze war, dann wird er zum Beispiel im Folgejahr nicht erneut gebucht, denn dann möchte das Unternehmen den „sehr verehrten Mitarbeitern“ oder „… Gästen“ etwas anderes, Neues bieten.

 

Das Internet: das Info-Medium Nr. 1 über Vortragsredner

Also begeben die betreffenden Unternehmen sich erneut auf die Suche nach einem attraktiven Redner – und zwar meist zunächst mit Hilfe des Internets. Und wird dann ein Berater zum Beispiel, wenn man solche Wortkombis wie „Vortragsredner Leadership“ oder „Keynote Speaker Führung“ bei Google & Co eingibt, in der Liste der angezeigten Treffer weit vorne angezeigt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er zumindest als potenzieller Redner in Betracht gezogen wird.

 

Anders ist es bei einem Berater, der über dieselbe Expertise verfügt, den man aber beim „Googeln“ nicht findet. Er hat letztlich nur eine Chance, einen Auftrag als Redner zu bekommen, wenn das Unternehmen eine Redneragentur kontaktiert und er bei dieser zum betreffenden Thema gelistet ist.

 

Geld für das SEO oder eine Redner-Agentur ausgeben?

Prof. Dr., Georg Kraus: Vortragsredner u.a. Change-Management & Agilität

Auch so kann ein Redner selbstverständlich an Aufträge kommen – jedoch werden dies deutlich weniger sein, als wenn man ihn auch beim Googeln gut findet. Und wenn ein Redner über eine Redneragentur Aufträge erhält? Dann ist sein Honorar niedriger als bei einem Vortragsredner, der seine Aufträge über seine Webpräsenz direkt akquiriert. Denn selbstverständlich wollen die Redneragenturen wie alle Zwischenhändler an ihre Vermittlertätigkeit auch etwas verdienen.

 

Zu Recht! Denn sie servieren den Vortragsrednern die Aufträge sozusagen auf dem silbernen Tablett und nehmen ihnen damit zum Beispiel die Arbeit ab, ihre Webseite für die Google-Suche zu optimieren. Was mittel- und langfristig der bessere Weg für die eigene erfolgreiche Selbstvermarktung als Redner ist, das muss Speaker selbst entscheiden.

 

Als Vortragsredner, Keynote Speaker mehrere „Channel“ nutzen

Unsere Kunden haben dies bereits getan. Sie denken übrigens oft nicht in Entweder-oder-Kategorien. Das heißt, sie sorgen dafür, dass sie als Vortragsredner gut im Netz gut gefunden werden, und sind zudem bei ein, zwei Redneragenturen gelistet. Experten nennen ein solches Vorgehen glaube ich Multi-Channel-Marketing 🙂.

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