31 Jul

HURRA, Urlaub

Hurra, ich bin in Urlaub – bis zum 10. August (während meine Mitarbeiter weiter schuften). Das heißt unter anderem: Zwei Wochen lese ich keine Mails, zwei Wochen bin ich via Handy nur für meine Mitarbeiter erreichbar. Stattdessen plansche ich im See, wandere ich in den Bergen und esse ich abends so ungesunde Dinge wie Schweinshaxe und Knödel. Vielleicht fahren Sie in den nächsten Wochen auch in Urlaub. Deshalb hier 16 Tipps unserer Kundin Sabine Prohaska, Wien, wie Sie Ihren Urlaub entspannt genießen und danach noch lange von ihm zehren.

 

  1. Verreisen Sie offiziell einen Tag früher. Sagen Sie allen Kunden und Lieferanten, dass Ihr Urlaub einen Tag früher beginnt. Sonst stapelt sich am letzten Tag die Arbeit auf Ihrem Schreibtisch und Ihr Telefon klingelt unablässig.
  2. Vereinbaren Sie am letzten Arbeitstag keine Reisetermine. Denn diese dauern oft länger als geplant. Die Folge: Sie starten völlig außer Atem in den Urlaub.
  3. Erledigen Sie alle wichtigen und dringlichen Aufgaben, die Sie nicht delegieren können. Sonst plagt Sie im Urlaub stets das schlechte Gewissen.
  4. Urlaub ist Urlaub. Lassen Sie alle Unterlagen zuhause, die Sie an Ihre Arbeit erinnern. Packen Sie auch keine Fachliteratur ein, die in Zusammenhang mit Ihrer Arbeit steht.
  5. Sagen Sie Ihrem Assistenten oder Stellvertreter: Nach meinem Urlaub dürfen maximal so viele Vorgänge auf meinem Schreibtisch liegen, wie ich Urlaubstage habe. Sonst verleidet der Gedanke an die Arbeit, die Sie erwartet, Ihnen die letzten Urlaubstage.
  6. Vergessen Sie Ihr Handy oder Smartphone im Büro. Wenn nicht, schalten Sie es im Urlaub ab, und lassen Sie die Telefonate in der Mailbox auflaufen. Dann entscheiden Sie, ob und wann Sie zurückrufen.
  7. Lassen Sie Ihre Uhr zu Hause. Falls nötig können auch Ihre(n) Lebenspartner(in) oder einen anderen Urlauber nach der Uhrzeit fragen.
  8. Stimmen Sie sich bereits zuhause auf den Urlaub ein. Zum Beispiel, indem Sie abends im Bett Reiseführer lesen.
  9. Feiern Sie den Urlaubsbeginn. Zum Beispiel, indem Sie im Flugzeug ein Gläschen Sekt trinken.
  10. Vergessen Sie im Urlaub alles, was Sie zum Thema Zeit-und Selbstmanagement gehört haben. Im Urlaub gibt es nur eine „wichtige“ und „dringliche“ Aufgabe: sich erholen.
  11. Übertragen Sie das Leistungsdenken, dem Sie im Alltag huldigen, nicht auf den Urlaub. Sie müssen nicht jeden Berg erklimmen und jedes Museum besuchen.
  12. Lassen Sie „Fünfe gerade sein“. Bei der Arbeit können Sie dem „Null-Fehler-Prinzip“ huldigen. Doch im Urlaub sollten Sie bei „Pannen“ eher „Take-it-easy“ denken. Sonst ärgern Sie sich über jeden lahmen Kellner.
  13. Lesen Sie keine Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazine. Werfen Sie insbesondere den Börsenteil sofort in den Papierkorb.
  14. Feiern Sie das „Gipfelfest“ – zum Beispiel mit einem Cocktail. Freuen Sie sich, dass Sie noch den halben Urlaub vor sich haben.
  15. „Verlängern“ Sie Ihren Urlaub. Sagen Sie allen Personen, mit denen Sie nicht direkt zusammenarbeiten, dass Sie erst zwei Tage später zurückkehren. Sonst klingelt Ihr Telefon nach der Rückkehr unablässig. Dann ist die Erholung im Handumdrehen verflogen.
  16. Behalten Sie den Urlaub in Erinnerung. Stellen Sie ein Urlaubsbild auf Ihren Schreibtisch. Dann können Sie ab und zu von der Südsee oder von den Bergen träumen.

 

Sabine Prohaska (www.seminarconsult.at)

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